Über den VDSt
Königsberg-Mainz
Der Verein Deutscher Studenten
Königsberg-Mainz ist eine
nichtschlagende Verbindung und
trägt weder Band noch Mütze.
Die Wurzeln des VDSt Königsberg-Mainz gehen zurück
auf den VDSt Königsberg. Dieser wurde am 5. März 1885
an der Preußischen Albertus-Universität zu
Königsberg gegründet.
1933 wurde der Königsberger Bund in die Kameradschaft "Hermann
Balk" überführt.
Nach dem zweiten Weltkrieg sammelte sich der Altherrenbund des VDSt
Königsberg zunächst beim VDSt Marburg. Am 10. Mai
1957 gründeten elf Mitglieder einen VDSt an der
1946 wiedergegründeten Universität Mainz unter
maßgeblicher Beteiligung von Prof Dr. Neumann, dem
Vorsitzenden des Königsberger Alt-Herren-Bundes. Die
Königsberger Alten Herren schlossen sich der Mainzer Aktivitas
an.
Der junge Bund nahm den Namen VDSt Königsberg-Mainz an und
wurde auf der 76. Verbandstagung in den VVDSt-KV aufgenommen. Im
Sommersemester 1968 wurde das Verbindungshaus "Königsberg"
im universitätsnahen Stadtteil Hartenberg bezogen.
Der Verein Deutscher Studenten Königsberg-Mainz ist Mitglied
des Verbandes
der Vereine Deutscher Studenten (VVDSt),
dem
Bünde an über 40 deutschsprachigen
Universitäten in Deutschland, Österreich und Ungarn
angehören. Die Bundesbrüder
finden dort jederzeit eine Gemeinschaft vor, die mit Rat und Tat den
Anfang in einer
neuen Stadt erleichtern.
Der VDSt ist ein über die Studienzeit hinausreichender
freundschaftlicher
Zusammenschluss von Studenten aller Fakultäten, die neben der
Geselligkeit die kritische
Auseinandersetzung mit politischen, sozialen und kulturellen Fragen
unserer Zeit suchen.
Er ist dabei parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Um
dies zu erreichen,
organisieren wir Vorträge und Diskussionen, aber auch
gesellige Veranstaltungen.
Unsere Prinzipien und
Ziele
Lebensbund
Unsere Gemeinschaft bleibt über die Aktivenzeit hinaus
bestehen. Als Alter Herr besucht man die Veranstaltungen des Bundes und
steht den jungen Aktiven mit Rat und Tat beiseite.Ein emeritierter
Professor und ein Student im ersten Semester begegnen sich -wie
selbstverständlich- mit dem bundesbrüderlichen Du.
Toleranz und
Bundesbrüderlichkeit
Im Sinne einer wahrheitsstiftenden Dialekt ist uns ein breites
Meinungsspektrum wichtig. Die Grenzen findet unsere Toleranz dort, wo
sie gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung
verstößt.
Convents- und
Demokratieprinzip
Alle relevanten Entscheidungen werden auf einer Art
"Mitgliederversammlung" getroffen. Dabei haben grundsätzlich
alle Bundesbrüder, unangesehen ihres Semesters, gleiches
Stimmrecht.
Politisches Prinzip
Das Auseinandersetzten mit politischen, sozialen und
kulturellen Fragen
unserer Zeit ist das Primärprinzip des Verbandes der Vereine
Deutscher Studenten (VVDSt). Ein jedes Mitglied soll zu einem
verantwortungsbewussten und engagierten Mitglied unserer Gesellschaft
heranreifen.
Dies wird bewerkstelligt durch Vorträge, Diskussionsrunden,
Exkursions- und Seminarsarbeit. Wichtig ist, dass Fördern und
Fordern einhergehen.
Männerbund
Traditionsgemäß nehmen VDSt-Bünde keine
Frauen auf. Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, bei fast allen
Veranstaltungen sind uns Frauen als Gäste willkommen, sondern
mit Kameradschaftlichkeit. Ein Ringen um "Bundesschwestern"
würde unserer Idee des Lebensbundes und des gegenseitigen
Einstehens widersprechen. Bei Interesse würden wir Sie
selbstverständlich an gemischte oder reine
Frauenbünde weitervermitteln.
Schwarzes Prinzip
Der VVDSt und seine Mitgliedsbünde tragen die
Verbandsfarben
nicht in Band in Mütze, sondern als Bierzipf am Hosenbund und
als Verbandsnadel am linken Revers. Der VVDSt wurde 1881 (siehe
Geschichte) als interkorporativer Bund gegründet mit dem Ziel
die allgemeine Studentschaft zu vertreten. Um sich von dieser nicht
abzugrenzen wurde auf das Tragen der Farben verzichtet.
Verbandsprinzip
Pro Universität(sstadt) gibt es in unserem Verband nur
einen
VDSt. Dadurch entsteht ein sehr enges Netzwerk der Vereine Deutscher
Studenten untereinander. Wir alle, egal in welcher Stadt wir aktiv
sind, sind »Bundesbrüder« und werden, wenn
wir einmal die Universität wechseln wollen, automatisch an den
dortigen VDSt »überstellt«, sofern es
einen gibt. Daher gibt es gute Beziehungen in ca. 40
Universitätsstädte in Deutschland,
Österreich und Ungarn.